Zum dritten Mal in Folge startete Matthias Keller für den SSC Artland
e. V. bei den Deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück.
Nachdem er 1999 und 2000 in der Disziplin Kleinkaliber Liegendkampf an
den Start gehen durfte, verfehlte er dieses Jahr, für die SSG Bramgau
startend, die Qualifikation in allen Kleinkaliberwettbewerben leider knapp.
Dieses Jahr durfte er jedoch nach 387 Ringen, die er auf der Landesmeisterschaft
mit dem Luftgewehr in Oldenburg getroffen hatte, mit dem Luftgewehr nach
München reisen.
Am Samstag, den 18.08.2001, hatten alle Schützen die Gelegenheit,
eine halbe Stunde zu trainieren, um sich an die dortigen Gegebenheiten
zu gewöhnen und ihre Waffen einzustellen. Am Sonntag um 14:45 Uhr
wurde es dann ernst. Statt wie auf den vorigen Meisterschaften 40 Schuss,
mussten 60 Schuss abgegeben werden. Die Zeit dafür betrug 105 Minuten.
Nach gutem Anfang mit einer 97er- und einer 100er-Serie zeigte Matthias
leider Nerven und begann die dritte 10er-Serie mit 9,8,9,9,9,9.
Die folgenden vier Schüsse dieser Serien saßen zwar wieder in
der Mitte, dennoch lief es seit dieser Serie nicht mehr ganz rund. Es folgten
nach dieser 93er-Serie noch 96 98 95, so dass am Ende 579 Ringe auf dem
Monitor zu lesen war.
Matthias war mit diesem Ergebnis zwar nicht ganz zufrieden,
da nach den guten ersten 20 Schuss mehr hätte rauskommen müssen
und er insgesamt drei Achten geschossen hat, dennoch erreichte er mit seinem
Ergebnis einen guten Mittelfeldplatz. Er wurde 38. von insgesamt 106 Startern.